Zeiten der Krise

1990 gab es in der Hans-Wendt-Stiftung einen Skandal, der eine grundsätzliche Überarbeitung des Stiftungsgesetzes in Bremen nach sich zog. Es waren vom Verwaltungsleiter und der Buchhalterin große Geldbeträge veruntreut wurden; im Lichte der Anklage stand auch die damalige Regierungspartei Bremens, die SPD. Ein Untersuchungsausschuss nahm sich der Sache an, man fragte sich, wie eine Veruntreuung von Geldern in diesem Ausmaß dem Vorstand verborgen bleiben konnte. Während des Untersuchungsausschusses konnten Machenschaften des damaligen Vorstandes der Hans-Wendt-Stiftung aufgedeckt werden, dass „unter der Hand“ die Grundstücke in der heutigen Straße „Am Mariannenhof“ unter dem Marktwert an Freunde verkauft wurden. So ist ein wirtschaftlicher Schaden für die Hans-Wendt-Stiftung entstanden, zum einen durch die Unterschlagung von Geldern durch die Geschäftsführung und zum anderen durch verminderte Einnahmen beim Verkauf von Grundstücken.